07/05/2026

FORTIS: das Sun Ballast® System, das für extremste Bedingungen entwickelt wurde

In den letzten Jahren haben die zunehmende Häufigkeit und Intensität extremer Wetterereignisse die Planung von Photovoltaikanlagen grundlegend verändert. Immer stärkere Windböen, unvorhersehbare Umweltbedingungen und komplexe dynamische Lasten erfordern heute Lösungen, die Sicherheit, Betriebskontinuität und langfristige Stabilität gewährleisten können – selbst in besonders exponierten Umgebungen.

Vor diesem Hintergrund entstand FORTIS, das neue Sun Ballast System für Flachdachinstallationen, das entwickelt wurde, um auch unter kritischsten Bedingungen fortschrittliche strukturelle Leistungen zu bieten. Es handelt sich nicht nur um eine Produktaktualisierung, sondern um eine konkrete konstruktive Weiterentwicklung, die entwickelt wurde, um den neuen Marktanforderungen und den immer strengeren Ansprüchen von Planern, EPC-Unternehmen und Branchenakteuren gerecht zu werden.

Windbeständigkeit als entscheidendes Kriterium

FORTIS ist das Ergebnis von fast zwei Jahren Forschung und Entwicklung, basierend auf mehr als 14 Jahren Praxiserfahrung und Tausenden realisierter Anlagen. Ziel war es nicht, sich an die Grenzen traditioneller Strukturen anzupassen, sondern diese zu überwinden und das Verhalten unter dynamischen Lasten – insbesondere durch Wind verursachten Belastungen – deutlich zu verbessern.

Die Prüfaktivitäten umfassten Labortests und Windkanaltests, die entscheidend waren, um das aerodynamische Verhalten der Struktur unter realen Bedingungen zu analysieren. Diese Analysen ermöglichten die Optimierung der Druckverteilung auf den Modulen sowie gezielte Eingriffe an den am stärksten belasteten Punkten des Systems.

Das Ergebnis ist eine Struktur, die Windbeständigkeitswerte von bis zu 1600/2400 Pa erreichen kann, was etwa 200 km/h entspricht. Besonders relevant ist dabei, dass die Widerstandsfähigkeit der Struktur an jene der Photovoltaikmodule angepasst werden kann: Im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Systemen stellt die Unterkonstruktion nicht mehr die Leistungsgrenze dar, sondern arbeitet synergetisch mit dem Modul zusammen und trägt so auch unter extremen und wechselnden Bedingungen zur Gesamtsicherheit der Anlage bei.

Der Faktor Zeit: steigendes Risiko und die Notwendigkeit fortschrittlicher Planung

Die Auswirkungen der Wetterbedingungen auf Photovoltaikanlagen werden heute zu einem immer wichtigeren Faktor in der Planungsphase. Die Zunahme extremer Ereignisse – darunter Windböen, Hagelstürme und Unwetter – erhöht die Belastung der Anlagen und setzt insbesondere Flachdachinstallationen unter Druck, da diese empfindlicher auf Auftrieb und Turbulenzen reagieren.

Dieses Szenario führt zu einer konkreten Erhöhung der Wahrscheinlichkeit von Schäden – nicht nur durch Extremereignisse, sondern auch durch schleichende Phänomene wie Mikrobewegungen, Lockerung von Befestigungen und wiederholte Belastungen im Laufe der Zeit. Ohne Lösungen, die speziell für dynamische Lasten und klimatische Variabilität entwickelt wurden, können selbst korrekt installierte Anlagen kritische Probleme entwickeln, was zu außerordentlichen Wartungsarbeiten, unerwarteten Kosten und einer verminderten Betriebskontinuität führt.

Der Schwachpunkt – endlich überwunden

Eines der innovativsten Elemente des Systems ist die exklusive Klemmhalterung, die intern von Sun Ballast entwickelt wurde. Diese Komponente führt ein fortschrittliches Befestigungssystem ein, das das Modul sowohl im unteren als auch im oberen Bereich fixiert und dadurch einen stabileren Halt sowie eine gleichmäßige Lastverteilung gewährleistet.

Die Befestigungskonfiguration ist darauf ausgelegt, sich an unterschiedliche Lastbedingungen anzupassen: Module in Innenbereichen werden mit vier unabhängigen Klemmen befestigt, während Module in Randbereichen – die stärker dem Wind ausgesetzt sind – auf sechs Befestigungspunkte zählen können. Eine Lösung, die die Widerstandsfähigkeit genau dort erhöht, wo sie am meisten benötigt wird, ohne die Installation zu erschweren.

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die kollaborative Strukturlogik. Im Gegensatz zu traditionellen Ansätzen funktionieren die Modulreihen nicht als isolierte Elemente, sondern sind in einem Raster miteinander verbunden, das die Lasten in beide Richtungen verteilt. Dieser Ansatz reduziert lokale Belastungen und verbessert die Gesamtstabilität, insbesondere bei dynamischen Einwirkungen und Turbulenzen.

Im Bereich der Photovoltaik-Unterkonstruktionen stellt die Verbindung zwischen Modul und Struktur einen der kritischsten Punkte dar. Selbst bei korrekt dimensionierten Ballastierungen kann eine unzureichende Befestigung die Sicherheit der gesamten Anlage gefährden. FORTIS greift genau an diesem Punkt an, indem es die Verbindung verstärkt und die strukturelle Kontinuität verbessert.

Weniger Komponenten, mehr Kontrolle

Neben seiner mechanischen Leistungsfähigkeit bietet das System eine hohe Planungsflexibilität. Es ermöglicht die Installation von Modulen unterschiedlicher Größen in horizontaler Ausrichtung, wobei die Befestigung an der langen Seite ohne zusätzliche Komponenten beibehalten wird. Ein konkreter Vorteil, der die Anpassung an komplexe Layouts und spezifische technische Anforderungen erleichtert.

Vereinfachung ist ein weiterer zentraler Aspekt des Projekts. FORTIS besteht aus nur fünf Elementen: Schutzmembran, Anfangsballast, Mittelballast, Endballast und Klemmhalterung. Diese konstruktive Entscheidung reduziert die operative Komplexität, verbessert die Baustellenlogistik und ermöglicht schnellere Installationszeiten, wodurch Fehlerquellen minimiert und die Planbarkeit der Arbeiten erhöht werden.

Die Entwicklungsaktivitäten wurden durch fortschrittliche Simulationen und experimentelle Tests unterstützt, die es ermöglichten, die Widerstandsfähigkeit der Komponenten sowie die Fähigkeit des Systems zu überprüfen, auch unter langfristigen Belastungen hohe Leistungen aufrechtzuerhalten. Dies führt zu einer höheren Gesamtzuverlässigkeit und einem geringeren Wartungsbedarf.

Wenn die Struktur zum Wettbewerbsvorteil wird

FORTIS wurde entwickelt, um den Anforderungen eines sich wandelnden Marktes gerecht zu werden, in dem die Struktur nicht länger ein sekundäres Element, sondern ein strategischer Bestandteil der Anlage ist. Eine Lösung, die Widerstandsfähigkeit, Einfachheit und Flexibilität vereint und dafür ausgelegt ist, auch unter anspruchsvollsten Bedingungen langfristig zu bestehen.

Nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch höhere Betriebseffizienz, geringere indirekte Kosten und Zuverlässigkeit über den gesamten Lebenszyklus der Anlage hinweg. In einem Umfeld, in dem Leistungen langfristig garantiert werden müssen, stellt FORTIS einen konkreten Schritt hin zu einer neuen Generation von Montagesystemen für Photovoltaikanlagen auf Flachdächern dar.

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